
Bezirksregierung hat schon mehr als 100.000 Anträge bearbeitet
Seit einer Woche bearbeitet die Kölner Bezirksregierung im Akkord die tausenden Soforthilfe-Anträge. Etwas mehr als 109.000 Anträge sind bis Freitagmittag bei der Bezirksregierung in Köln von Soloselbständigen, Freiberuflern, kleinen und mittleren Unternehmen eingegangen.
Veröffentlicht: Samstag, 04.04.2020 04:55
Und laut einer Sprecherin sind schon knapp 103.000 bearbeitet worden, das sind fast 95 Prozent. Die Hotline zur Soforthilfe steht trotzdem nicht still und auch das E-Mail-Postfach quillt weiter über. Teilweise rufen auch Unternehmer oder Freiberufler an, die zwar ihren Bewilligungsbescheid, aber noch kein Geld bekommen haben. Manche werden sogar regelrecht aggressiv am Telefon und vergreifen sich dabei im Ton, so eine Sprecherin. Das Geld kommt, verspricht die Bezirksregierung. Es sollte spätestens Anfang nächster Woche auf dem Konto sein, je nachdem wie schnell die einzelnen Banken arbeiten. Unter den Anträgen sind aber auch einige Betrüger. Sollte jemand vorsätzlich falsche Angaben gemacht oder Anträge mehrfach mit unterschiedlichen Kontonummern abgeschickt haben, wird er juristisch wegen Subventionsbetrugs verfolgt, heißt es von der Landesregierung.
Mehr als zwei Milliarden Euro angewiesen
In ganz NRW wurden Stand Freitagmorgen mehr als 343.000 Anträge gestellt. Ungefähr 326.000 wurden laut eines Sprechers bewilligt und an die Buchungsstellen zur Auszahlung gegeben. Das entspricht einem Volumen von 2,33 Milliarden Euro.