
Bergheimer Geburtsstation bleibt zu
Keine Geburten mehr im Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim. Die Geburtsabteilung bleibt zu. Rechtlich gibt es an der Schließung nichts zu beanstanden, heißt es von NRW-Gesundheitsminister Laumann. Die CDU-Landtagsabgeordnete für den Kreis, Romina Plonsker hatte den Minister gebeten, den Fall zu prüfen.
Veröffentlicht:
Aus Sicht des Ministers war die Schließung eine unternehmerische Entscheidung des Krankenhausträgers. Sie hätte nur dann untersagt werden können, wenn Schwangere in Bergheim nicht mehr ausreichend versorgt wären. Das ist aber nicht der Fall, wenn die Patienten mit dem Auto nicht länger als 40 Minuten ins nächste Krankenhaus brauchen, heißt es. Das die Geburtshilfe in Bergheim dann auch noch zwei Monate früher als geplant bereits zum 1. Februar geschlossen wurde, sorgt für weiten Ärger. Aus Sicht der CDU habe die Klinik damit schnell vollendete Tatsachen schaffen wollen.
Viel Kritik an der Schließung
Ende des Jahres hatte das Krankenhaus angekündigt, die Geburtsstation zu schließen und damit für viel Kritik gesorgt. Politiker aus Bergheim, Kerpen, Elsdorf, Bedburg und Pulheim hatten sich für den Erhalt der Station eingesetzt. Die Klinik hatte ihre Entscheidung unter anderem damit begründet, dass sich die Abteilung nicht rechnet und die Geburtenzahlen gesunken sind.