Bergheim/Bedburg: Hebammen-Ambulanz eröffnet Anfang Februar

Schwangere und junge Mütter aus dem Nordkreis bekommen bald Hilfe und Unterstützung in Bergheim. Am 1. Februar geht die Hebammen-Ambulanz in der Bergheimer Fußgängerzone in der Nähe des Aachener Tors an den Start.

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Die Ambulanz soll im nördlichen Rhein-Erft-Kreis die Lücke in der Betreuung von Schwangeren schließen, die durch das Aus für die Geburtshilfe-Station im Maria-Hilf-Krankenhaus entstanden ist. Die Arbeiter Wohlfahrt - kurz AWO - ist Träger des Modellprojekts und hat auch das Konzept erstellt. Die Finanzierung der Hebammen-Ambulanz übernehmen der Rhein-Erft-Kreis und die Städte Bergheim und Bedburg. Der Kreis ist für die Erstausstattung zuständig, Bedburg und Bergheim teilen sich die laufenden Kosten von über 80.000 Euro im Jahr. Das Projekt Hebammen-Ambulanz ist zunächst auf zwei Jahre begrenzt. Sollte sie sich bewähren, könnte es ein ähnliches Angebot auch für den südlichen Kreis geben. Die Eröffnung der Hebammenambulanz verzögert sich um einige Tage. Denn die Stadt Bergheim musste erst noch neue Räume suchen. Eigentlich hatte sie schon ein Ladenlokal in der Fußgängerzone angemietet, aber der Vermieter hat kurzfristig den Vertrag gekündigt.

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