Bergheim: RWE steckt 40 Millionen Euro in die Revision

RWE hat am Donnerstagabend Block H des Kraftwerks in Niederaußem runter gefahren. Der Block wird planmäßig generalüberholt und soll Ende August wieder dem Strommarkt zur Verfügung stehen. Neben regelmäßig wiederkehrenden Prüfungen stehen weitere Maßnahmen an.

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Unter anderem wird der Kessel grundlegend gereinigt. So sollen Schäden vermieden werden, um eine möglichst hohe Verfügbarkeit des Kessels bis zur nächsten Revision sicherzustellen. Darüber hinaus stehen Umbauarbeiten an. So sollen die in Zukunft strengeren Grenzwerte im Bereich Emissionen eingehalten werden können, erklärt der Kraftwerksleiter. Dafür hat RWE Spezialisten von rund 70 Partnerfirmen vor Ort, die die Kraftwerksmannschaft unterstützen. So werden in Spitzenzeiten mehr als 600 externe Mitarbeiter im Einsatz sein, sagt RWE. Wie seit einem Jahr üblich wird auch bei dieser Revision ein Hygienekonzept greifen. Zusätzlich wird auf´s Testen gesetzt. Externe müssen am ersten Tag PCR-Tests vorlegen und sich während der Revision mehrmals wöchentlich Schnelltests unterziehen. Für die Revision investiert RWE rund 40 Millionen Euro. Block H wird nach Unternehmensangaben wohl bis Ende 2029 laufen und dann entweder stillgelegt oder in Sicherheitsbereitschaft gehen.

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