
Aktuell laufen am Standort in Niederaußem mehrere Projekte, unter anderem um Klärschlamm und Phosphor. Wie und unter welchen Bedingungen kann man aus Klärschlamm den wertvollen Stoff Phosphor zurückgewinnen? Um diese Frage geht es bei einem Forschungsprojekt des Energiekonzerns RWE. In wenigen Wochen soll in Niederaußem die fast sieben Millionen Euro teure Versuchsanlage an den Start gehen. In der Anlage soll beim Verbrennen von Klärschlamm, Klärschlamm-Asche und Braunkohle Phosphor-Gas gewonnen und zu Phosphorsäure verarbeitet werden. Bei einem weiteren Projekt am Standort Niederaußem geht es um synthetisches Flugbenzin. Zusammen mit mehreren Partnern will RWE erforschen, unter welchen Bedingungen eine solche Anlage sinnvoll und wirtschaftlich wäre. Zu den Partnern gehören unter anderem BP und das Forschungszentrum Jülich. Synthetisches Flugbenzin gilt als deutlich umweltfreundlicher und könnte einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, heißt es von RWE.