
Bergheim hat ein Konzept für den Strukturwandel
Bergheim hat als erste Kommune im Rheinischen Revier ein detailliertes Konzept für den Strukturwandel. Es zeigt, wie sich die Stadt entwickeln kann, zum Beispiel mit einem neuen Stadtteil - „Futura“ genannt.
Veröffentlicht: Mittwoch, 27.02.2019 14:02
Er könnte Richtung Elsdorf entstehen und 5.000 neuen Einwohnern Platz bieten, denen bauen und wohnen in Köln und der näheren Umgebung zu teuer ist. Dafür muss die Infrastruktur angepasst werden, also eine S-Bahn-Anbindung und Umgehungsstraßen.
Mobilität in Bergheim
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Mobilität in Bergheim. Angedacht sind Fahrradspeedways, die Stadtteile auf kurzen und schnellen Wegen miteinander verbinden, aber auch zum Beispiel in Nachbarstädte führen können. Und der ÖPNV soll angepasst werden.
Rund 30 Projekte für die City
Auch die City wird sich verändern. Rund 30 Projekte liegen in der Schublade. So soll die Erft erlebbar gemacht werden, Sitzplätze sind geplant und eine neue landschaftliche Gestaltung. Allein das kostet: Bürgermeister Mießeler geht von rund 19 Millionen Euro aus. 75 Prozent davon werden wohl gefördert.
Die Zeit nach dem Kraftwerk
Mit dem Ausstieg aus der Braunkohle wird auch das Kraftwerk in Niederaußem irgendwann nicht mehr gebraucht. Mießeler geht von einem Abriss aus. Die Fläche könnte dann Industrie und Gewerbe zur Verfügung stehen - und so jede Menge neue Arbeitsplätze schaffen. Das sei aber alles noch mit dem Kraftwerksbetreiber abzusprechen, so Mießeler.