Bergheim: Hängepartie um neue Gesamtschule geht weiter

In Bergheim ist die Entscheidung über eine zweite Gesamtschule im Norden weiterhin offen. Eine neue Elternbefragung lieferte zwar Stimmen für den neuen Standort, verfehlte aber die notwendigen Quoten für die bestehende Schule.

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Zukunft der zweiten Gesamtschule in Bergheim unklar

Die Stadt Bergheim hat die Ergebnisse der jüngsten Elternbefragung zur geplanten zweiten Gesamtschule im Norden vorgelegt. Dabei beteiligte sich nach Angaben der Stadt nur knapp ein Drittel der angeschriebenen Eltern an der Abstimmung. Zwar sprachen sich 121 Eltern für die Umwandlung der Albert-Einstein-Realschule in eine Gesamtschule aus, was für das Projekt sprechen würde. Allerdings gab es gleichzeitig nur 30 Stimmen für die bereits bestehende Gesamtschule in Quadrath-Ichendorf. Damit wurde eine wichtige Hürde für die Genehmigung durch die Behörden vorerst verfehlt.

Zukunft der Schulplanung in Bergheim

Für die Genehmigung einer neuen Schule sind klare Vorgaben der Bezirksregierung entscheidend. Es müssen mindestens 100 Eltern ihre Zustimmung sowohl für die neue als auch für die bestehende Gesamtschule geben. Da diese Zahl für den Standort in Quadrath-Ichendorf nicht erreicht wurde, ist die Zukunft der Schulplanung im Bergheimer Norden ungewiss. Bürgermeister Mießeler möchte nun das Gespräch mit der Bezirksregierung suchen, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Dabei soll auch geklärt werden, wie die rund 500 Eltern gewertet werden, die sich nicht an der Befragung beteiligt haben.

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