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Bedburg/Elsdorf: Städte zufrieden mit Revier-Vertrag
© Andre Laaks, RWE
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Bedburg/Elsdorf: Städte zufrieden mit Revier-Vertrag

Im Rheinischen Revier soll der Strukturwandel nach dem beschlossenen Aus für die Braunkohle ein Erfolg werden. Die NRW-Landesregierung will dafür die Rahmenbedingungen schaffen und in einem Revier-Vertrag am Dienstag festzurren.

Veröffentlicht: Montag, 26.04.2021 14:19

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Seit über zwei Jahren ist klar, dass das Aus für die Braunkohle deutlich schneller kommt als ursprünglich geplant. Seitdem herrscht im Rheinischen Revier Unsicherheit, wie es hier künftig wirtschaftlich weitergeht. Jetzt will die NRW-Landesregierung ein Stück Sicherheit schaffen. Am Dienstagnachmittag hat das Kabinett zusammen mit der Zukunftsagentur Rheinisches Revier den sogenannten Revier-Vertrag unterzeichnet. Hauptpunkte darin sind unter anderem die Themen Arbeitsplätze, Fördermittel und die künftige Gestaltung des Reviers. Die Bürgermeister aus Bedburg und Elsdorf sind mit dem Vertrag sehr zufrieden. Aus ihrer Sicht wurden die zentralen Forderungen der besonders betroffenen Städte und Gemeinde im Vertrag berücksichtigt. Dazu gehört zum Beispiel, dass das Rheinische Revier zu einer Sonderplanungs- und Sonderwirtschaftszone wird. Ziel dieser Regelung ist es, dass die Städte schneller neue Unternehmen ansiedeln können. Dagegen kritisieren die NRW-Grünen den Vertrag. Sie bemängeln, dass es keine klaren Kriterien für die Förderprojekte gibt, zu wenig Wert auf den Klimaschutz gelegt wird und die Menschen nicht mitgenommen werden.

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