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Bedburg/Bielefeld: Vermisstenfall rückt Bedburg in den Fokus
© Polizei
Symbolbild Polizist in der Leitstelle
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Bedburg/Bielefeld: Vermisstenfall rückt Bedburg in den Fokus

Im Fall einer seit April vermissten 17 Jahre alten Jugendlichen aus Bielefeld führen offenbar Spuren in den Rhein-Erft-Kreis. Laut Polizei verdichtet sich ein Anfangsverdacht gegen Familienmitglieder – und es gab am Donnerstag Durchsuchungen in Bielefeld und in Bedburg.

Veröffentlicht: Donnerstag, 09.06.2022 13:07

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Kriminalbeamte haben bei den Durchsuchungen umfangreiches IT-Material sichergestellt. Das Mädchen soll sich ihren Eltern zufolge im Irak abgesetzt haben. Die 17-Jährige ist Deutsche mit irakischer Abstammung und gehört dem jesidischen Glauben an. Sie war mit ihren Eltern im April in der Türkei zu einer Zahnoperation und danach angeblich im Irak unterwegs. Ihre Tochter habe sich dann dort abgesetzt, hatten die Eltern laut Polizei angegeben. Sie meldeten das Mädchen allerdings erst im Mai – rund zwei Wochen später - als vermisst. Nach Medienberichten soll die 17-Jährige andere Vorstellungen vom Leben gehabt haben, als es den Werten der Familie entsprach und deswegen soll es Konflikte gegeben haben. Die Polizei schließt ein Verbrechen nicht aus, eine Mordkommission ermittelt. Man gehe zahlreichen Hinweisen nach - wie wertvoll sie seien, könne man aber bislang nicht sagen. Auch wer zuletzt über soziale Netzwerke - hier war die 17-Jährige sehr aktiv - oder telefonisch Kontakt zu ihr hatte, werde genau überprüft.

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