
Bedburg: Unterbringung der Ukrainer wird zur Herausforderung
Nachdem viele Leute im Rhein-Erft-Kreis spontan Menschen aus der Ukraine bei sich aufgenommen haben, stößt die erste Stadt nach eigenen Angaben an ihre Grenzen. Bedburgs Bürgermeister Sascha Solbach bittet in einer Videobotschaft, nicht mehr selbst an die ukrainische Grenze zu fahren und dort Flüchtlinge abzuholen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 10.03.2022 16:31
Grund sei, dass die Stadt ab jetzt auch Flüchtlinge zugewiesen bekomme und nur noch begrenzt Möglichkeiten hat, die Menschen unterzubringen, sagt Solbach. Die Stadt bereitet nach seiner Aussage auch Massenunterkünfte vor, um den Geflüchteten zumindest ein Dach über dem Kopf geben zu können. Wer Wohnraum in Bedburg zur Verfügung stellen kann, soll sich an die Initiative "Bedburg hilft" wenden. Die Kontaktdaten gibt es HIER.
Wer künftig Geflüchtete bei sich Zuhause aufnimmt, muss das laut Solbach für eine längere Zeit tun. Ziel ist laut Solbach, den Ukrainern, die jetzt schon in Bedburg sind, eine langfristige Bleibeperspektive geben zu können.