
Bedburg: Neuer Stolperstein in Königshoven
In Bedburg-Königshoven wurde am Donnerstag (10.09.) der 24. Stolperstein in der Stadt verlegt. Zum ersten Mal erinnert er dort an ein nicht-jüdisches Opfer des Nationalsozialismus: Maria Barbara Handeck, die 1941 im Rahmen der NS-„Euthanasie“-Morde getötet wurde.
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Gedenken an Maria Barbara Handeck in Bedburg
In Bedburg-Königshoven hat das Umsiedlungsdenkmal am Donnerstag (10.09.) einen weiteren Stolperstein bekommen. Es ist der 24. Stolperstein in Bedburg. Zum ersten Mal erinnert ein solcher Stein dort an ein nicht-jüdisches Opfer des Nationalsozialismus sondern an Maria Barbara Handeck.
Sie wurde 1909 in Alt-Königshoven geboren. Wegen einer psychischen Erkrankung oder einer geistigen Behinderung kam sie in verschiedene Pflege- und Heilanstalten.
Im Alter von 32 Jahren wurde Maria Barbara Handeck in der Tötungsanstalt Hadamar ermordet. Sie war damit Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde.
Der neue Stein in Bedburg ist Teil des europaweiten Stolperstein-Projekts. Nach Angaben der Initiatoren gibt es inzwischen mehr als 100.000 Stolpersteine in Europa. Das Projekt gilt als größtes dezentrales Mahnmal der Welt.