
Die Industrie- und Handelskammer kritisiert den Kompromiss für das geplante Interkommunale Gewerbegebiet an der A61 in Bedburg heftig. Aus ihrer Sicht ist die Vereinbarung ein großer Fehler, weil damit die Chance vertan wird, auch Industrie-Unternehmen in den Rhein-Erft-Kreis zu holen. Das ist laut IHK im Zuge des Strukturwandels extrem wichtig. Jetzt nehme sich die Stadt selbst und anderen die Perspektive, zukunftsweisende Arbeitsplätze in produzierenden Unternehmen zu schaffen. Thorsten Zimmermann von der IHK-Zweigstelle Rhein-Erft ärgert sich vor allem darüber, dass mit falschen und veralteten Bildern von Industrie argumentiert wurde. Niemand habe ernsthaft daran gedacht, eine Raffinerie oder ähnliches nach Bedburg zu holen. Zum Hintergrund: nach monatelangem Streit hat es in Bedburg eine Lösung für das geplante Interkommunale Gewerbegebiet an der A61 gegeben. Politik, Stadt und die Bürgerinitiative „Saubere Zukunft Bedburg“ haben sich unter anderem darauf verständigt, dass sich auf der Fläche ausschließlich Gewerbe ansiedeln darf.