
Pinkwart geht davon aus, dass das Projekt eine hervorragende Möglichkeit ist zu zeigen, wie die Region in Zukunft aussehen soll. Die Ressourcen-Schutzsiedlung gehört zu den sogenannten SmartQuarts. Bei diesem Projekt geht es darum, dass in den beteiligten Quartieren kein CO2 produziert wird, sondern der Strom ausschließlich aus erneuerbaren Energien kommt. Für das Neubaugebiet in Kaster heißt das konkret: die 130 Wohneinheiten sollen ihre Energie vor allem aus dem Windpark Königshovener Höhe beziehen und durch Photovoltaik-Anlagen und Wärmepumpen selbst erzeugen. Außer Bedburg nehmen auch noch die Stadt Essen und die Gemeinde Kaisersesch in Rheinland-Pfalz an dem Projekt teil. Die Investitionssumme liegt insgesamt bei 60 Millionen Euro, rund 40 Prozent davon übernimmt das Bundeswirtschaftsministerium. Denn die SmartQuarts gehören zu den Reallaboren der Energiewende, die vom Bund gefördert werden.