
Bedburg, Elsdorf und Bergheim - gemeinsam stärker
Zusammen ist man stärker – das sagen sich auch die Städte Bergheim, Bedburg und Elsdorf. Sie wollen gemeinsam den Strukturwandel meistern. Dazu wollen sie nach Terra Nova ein weiteres gemeinsames Gewerbegebiet entwickeln, diesmal auf Bedburger Stadtgebiet.
Veröffentlicht: Donnerstag, 04.04.2019 13:41
Denn der vorzeitige Ausstieg aus der Braunkohle trifft Elsdorf, Bedburg und Bergheim besonders hart. Hier arbeiten sehr viele Menschen in den Tagebauen oder Kraftwerken, und die Städte profitieren bislang von den RWE- Gewerbesteuerzahlungen. Für das neue gemeinsame Gewerbegebiet haben die drei Bürgermeister am Donnerstagmittag eine Absichtserklärung unterschrieben.
Unterstützung vom Land nötig
Für Elsdorfs Bürgermeister Heller ist das neue gemeinsame Gewerbegebiet ein wichtiger Baustein, damit der Strukturwandel gelingen kann. Zusammen mit seinen beiden Kollegen fordert er in einem Brief an den NRW-Ministerpräsidenten Laschet Geld und Unterstützung. Damit sollen die betroffenen Städte Elsdorf, Bedburg und Bergheim für die wegfallenden Arbeitsplätze entschädigt werden. Außerdem rechnen die Städte damit, dass sie nach dem Kohleausstieg deutlich weniger Gewerbesteuer bekommen.
Gute Erfahrungen mit Terra Nova
Bei dem neuen Gewerbegebiet profitieren alle drei Städte von den Erfahrungen, die sie schon beim ersten gemeinsamen Gewerbegebiet Terra Nova gemacht haben, sagt Bedburgs Bürgermeister Sascha Solbach. Die Fläche für das neue gemeinsame Gewerbegebiet liegt direkt an der A61 in Richtung Pütz. Bei diesem Gelände ist die Chance laut Bedburgs Bürgermeister Solbach besonders groß, möglichst schnell Genehmigungen zu bekommen.
Noch mehr Pfeile im Köcher
Nach dem Gewerbegebiet soll es noch mehr gemeinsame Projekte geben, kündigt Bergheims Bürgermeister Volker Mießeler im Radio-Erft-Interview an. Allerdings wollte er noch nicht verraten, worum es sich genau handelt.