Bedburg: Denkmal für Holocaust-Opfer eingeweiht

Auf der Wiese am Stresemannplatz wurde am Dienstagnachmittag das „Denkmal für die Holocaust-Opfer in Bedburg“ eingeweiht. Mit dabei waren auch ehemalige Schüler des Silverberg-Gymnasiums.

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Sie haben gemeinsam mit dem Künstler und Bildhauer Àkos Sziráki das Denkmal geplant und gebaut. Im Mittelpunkt des Mahnmals stehen vier Figuren. Sie sollen eine Familie symbolisieren, und zwar zwei Erwachsene und zwei Kinder. Jede Figur hat eine andere Farbe und symbolisiert wiederum jeweils ein Element, wie Luft oder Feuer. Dazu kommt in der Mitte ein stilisierter Friedensengel. Alle Figuren stehen in einem Kreis auf einem Davidsstern. Außerdem sind die Namen der deportierten jüdischen Bedburger auf den Figuren festgehalten. Die Schüler wollen mit ihrem Werk einerseits an die deportierten und ermordeten jüdischen Mitbürger Bedburgs erinnern und andererseits einen Bogen in die heutige Zeit schlagen und sich für den Zusammenhalt der Menschen einsetzen. Insgesamt haben die Schüler zwei Jahre an dem Projekt gearbeitet.

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