
Bedburg: Besserer Hochwasserschutz in Kaster
In Bedburg-Kaster sollen nach den Überflutungen in der Ressourcen-Schutzsiedlung neue Maßnahmen gegen Starkregen und Hochwasser umgesetzt werden. Die Stadt Bedburg und der Erftverband haben dafür eine Verwaltungsvereinbarung geschlossen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 09.07.2026 12:56
Ausbau am Hohenholzer Graben geplant
Im September 2025 hat Starkregen in der Ressourcen-Schutzsiedlung in Bedburg-Kaster eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Schuld war unter anderem Hochwasser aus dem Hohenholzer Graben, das nicht richtig abfließen konnte und deshalb für massive Überflutungen gesorgt hat.
Um das in Zukunft zu verhindern, haben die Stadt Bedburg und der Erftverband eine Verwaltungsvereinbarung unterschrieben.
Ziel ist es, den Schutz vor Hochwasser bei Starkregen zu verbessern. Geplant ist, den Hohenholzer Graben so auszubauen, dass er mehr Wasser aufnehmen und sicher ableiten kann. Dafür werden bestehende Durchlässe umgebaut und der Uferweg zu einem Schutzdamm ausgebaut.
Zusätzlich sind ein weiterer Graben entlang der Ressourcenschutzsiedlung sowie ein Versickerungsbecken vorgesehen, um die Siedlung besser vor Wasser zu schützen.
Nach Angaben des Erftverbands dauert die Planung voraussichtlich rund ein Jahr. Erst danach könne das wasserrechtliche Genehmigungsverfahren beginnen.