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Bademeister im Kreis händeringend gesucht
© Radio Erft
Das Freibad in Elsdorf
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Bademeister im Kreis händeringend gesucht

Wir sind mitten in der Freibad-Hochsaison – aber während wir das Wasser genießen, ist das Personal oft am Limit. Viele Städte berichten, dass sie generell bei allen Schwimmbädern Probleme haben, Bademeister und Rettungsschwimmer zu finden.

Veröffentlicht: Mittwoch, 26.06.2019 07:02

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In Kerpen verzichtet das Personal zum Beispiel auf den Sommerurlaub - und auf Freizeit, wenn Lücken im Schichtplan sind. Bademeister auf dem Arbeitsmarkt zu finden, scheint fast unmöglich. In Elsdorf zum Beispiel wird deswegen gerade ein Rettungsschwimmer zum Fachangestellten für Bäderbetriebe weiter qualifiziert – so heißt der Beruf des Bademeisters im Schwimmbad eigentlich offiziell. Erftstadt und Bergheim können den Personalengpass nur stemmen, indem der Hallenbadbetrieb während der Freibad-Saison lahmgelegt oder eingeschränkt wird. Auch in Brühl hatten die Mitarbeiter zuletzt besonders viele Überstunden geschoben, weil ein Kollege obendrein noch in Elternzeit war. In Bedburg helfen laut Stadt teilweise Rettungsschwimmer aus, weil die händeringende Suche nach einem weiteren Bademeister bisher nicht erfolgreich war. Kerpen, Brühl, Hürth und Frechen bieten reguläre Ausbildungen in dem Bereich an, um den Nachwuchs zu sichern. Aber auch Azubis zu finden, ist schwer: Der Job sei verantwortungsvoll und habe ungünstige Arbeitszeiten, heißt es aus Frechen – vor allem im Sommer am Wochenende bei schönem Wetter. Zum Hintergrund: Rettungsschwimmer machen nur Aufsicht am Beckenrand und kleinere Hilfsarbeiten, Fachangestellte für Bäderbetriebe (Bademeister) beaufsichtigen auch den Badebetrieb und betreuen die Badegäste, machen aber auch Organisatorischen und überwachen die technischen Anlagen.

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