Ausländerbehörde geht unbürokratische Wege

Der Rhein-Erft-Kreis geht in der Corona-Krise möglichst kulant mit Anträgen von Ausländern um. Der zuständige Dezernent hat nach eigenen Angaben entschieden, dass die Ausländerbehörde sehr pragmatisch mit den sonst strengen rechtlichen Vorgaben umgeht.

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So werden im Rahmen der Möglichkeiten alle Ausweisdokumente um drei Monate verlängert. Und weil Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Moment keine elektronischen Aufenthaltstitel abholen können, hat der Kreis ihnen eine Kopie aller angelieferten Dokumente zukommen lassen. Mit dieser ungewöhnlichen Regelung ermögliche man den Betroffenen während dieser ungewissen und schwierigen Zeit einen gesicherten Aufenthalt, heißt es.

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