
Lärm, Müll und Unruhe – das verbreiten die Braunkohlegegner bei ihren Demos in den Dörfern Buir und Manheim. Das sagen zumindest die rund 100 Menschen, die am Donnerstagabend gegen die Demos vor ihren Haustüren selbst friedlich demonstriert haben. Sie veränderten dafür den Hashtag „Alle Dörfer bleiben“, den die Aktivisten kreiert haben, in „Alle Dörfer wollen Ruhe“. Damit beziehen sie sich aber nicht auf den Kohleabbau, sondern auf die lauten Demos in ihren Dörfern. Im Moment ist zwar Ruhe - lange wird die, zumindest in Buir, aber nicht anhalten. Anfang August beginnt das „Camp for future“ der BUND-Jugend auf einem Feld am Blatzheimer Weg. Über eine Woche lang sind dann wieder Demos und Aktionen gegen die Braunkohle und für den Klimaschutz geplant. Die Demo am Donnerstag verlief vom Erftkarree bis zum Kerpener Rathaus. Organisiert wurde sie von der Bürgerinitiative „GEMEINSAM“.