
Anträge auf Kurzarbeit steigen
Die Corona-Krise zwingt auch viele Unternehmen in der Region in Kurzarbeit. Betroffen sind unter anderem die Eisenwerke in Brühl oder der Köln/Bonner Flughafen. NRW-weit sind bis kurz vor Ostern bei den Arbeitsagenturen rund 140.000 Anfragen gestellt worden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 09.04.2020 10:18
Regionale Zahlen, also wie viele Anträge auf Kurzarbeit hier im Rhein-Erft-Kreis gestellt wurden, liegen allerdings nicht vor, heißt es aus der Agentur für Arbeit in Brühl. Wer von seinem Unternehmen in Kurzarbeit geschickt wurde, darf aber wo anders arbeiten, heißt es. Allerdings sollte der Nettoverdienst am Ende des Monats nicht höher sein als sonst auch. Als Kurzarbeitergeld werden generell 60 Prozent des bisherigen Verdienstes, heißt es können noch 40 Prozent dazuverdient werden, so die Brühler Arbeitsagentur. Leben Kinder in Haushalt steigt das Kurzarbeitsgeld auf 67 Prozent des Nettoverdienstes.