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Angeklagter schweigt im Prozess um den Mord am Kölner Ebertplatz
© F. Waltel
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Angeklagter schweigt im Prozess um den Mord am Kölner Ebertplatz

Nach dem Prozessstart um den tödlichen Streit am Kölner Ebertplatz hat sich der Angeklagte bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Sein Verteidiger hat aber betont, dass die Beweislage sehr unübersichtlich ist.

Veröffentlicht: Mittwoch, 27.05.2020 16:39

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Es seien damals im vergangenen August 90 Zeuge auf dem Platz gewesen, die zum Teil widersprüchliche Aussagen gemacht hätten. Dem 26 Jahre alten Somalier drohen bis zu 15 Jahre Gefängnis. Er er soll dem 25 Jahre alten Opfer mit einer abgebrochenen Bierflasche, einem Messer oder einem ähnlichen Gegenstand in den Hals gestochen haben. Hintergrund ist vermutlich eine Auseinandersetzung unter Drogendealern. Der Fall hatte für großes Aufsehen gesorgt, weil es schon der zweite Totschlag am Ebertplatz war und der Bereich als besonderer Angstraum in Köln galt. Inzwischen wurden hier Überwachungskameras installiert. Die acht Kameras übertragen rund um die Uhr Bilder ins Kölner Polizeipräsidium. Dort werten Beamte die Bilder aus.

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