
Danach wurden bei einer Begehung Mitte März etwa 50 gefällte Bäume und Baumstümpfe entdeckt. Nach Angaben des RWE-Revierförsters handelte es sich um gesunde Kiefern und Fichten, die im "Landschaftsschutzgebiet Hambacher Forst" standen. Hier sind Fällungen entsprechend des Lanschaftsplans verboten. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass einige der gefällten Bäume unter anderem in neuen Baumhäusern verbaut wurden. Insgesamt 39 Baumhäuser sowie weitere Bodenstrukturen sind im Forst seit der Räumung neu gebaut worden.
Die Aktivisten hatten angegeben, kranke und vom Borkenkäfer befallene Bäume geschlagen zu haben. Außerdem nur Bäume aus Monokulturen. Die sind ihrer Meinung nach nicht wichtig für den Wald, weil da Kiefern und Fichten wachsen und Stiehleichen und Hainbuchen den Platz wegnehmen, für die der Hambacher Forst steht.
„Egal, ob die Bäume durch den Sturm beschädigt oder vom Borkenkäfer zerfressen werden, sie dürfen nicht gefällt werden. Das geht gar nicht“, sagte uns Dirk Jansen vom BUND. Das Totholz sei immens wichtig für den Wald. Da finden 2.000 Insektenarten aus dem Wald ihr zuhause und die sind wiederum wichtig für die Fledermäuse und Spechte die im Wald leben.