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Viele Fragen zum Tagebau

SPD und Grüne im Landtag fordern umfassende Informationen über Bergschäden im Rheinischen Revier. Demnach sind viele Hintergründe unklar, weil der Tagebaubetreiber RWE Daten unter Verschluss hält.


SPD und Grüne im Landtag fordern umfassende Informationen über Bergschäden im Rheinischen Revier. Demnach sind viele Hintergründe unklar, weil der Tagebaubetreiber RWE Daten unter Verschluss hält.

Ziel ist, das Recht von Hausbesitzern zu stärken und die Allgemeinheit gegen Spätfolgen abzusichern. Wo genau gibt es Bergschäden, welche Summe hat RWE deswegen bisher gezahlt, wer hat welche Messdaten zu Bodensenkungen und Sümpfungswasser? Die Liste mit Fragen umfasst über 60 Punkte.

In dem Zusammenhang wird auch Elsdorf-Heppendorf genannt. Denn allein hier sei der Boden durch das Abpumpen von Grundwasser um über vier Meter abgesunken. Es müsse geklärt werden, ob überflutete Keller drohten, wenn der Tagebau ende.

Allerdings gehen die Politiker nicht davon aus, dass alle Fragen schnell beantwortet werden. Es kann demnach gut sein, dass die Landesregierung Studien in Auftrag geben muss, um alles zu klären.

- Nachricht vom 09.02.12, MEN -


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