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Regionale 2010: Die Projekte

© Regionale 2010

Die Projekte des Rhein-Erft-Kreises zur Regionale 2010

 

RegioGrün


Ausgehend vom historisch gewachsenen Kölner Grünsystem mit dem Inneren und Äußeren
Grüngürtel sowie den radialen Verbindungsachsen arbeitet RegioGrün an der Fortführung von
Freiraumkorridoren in das Umland. Zusammen mit der Erftaue, dem bewaldeten Höhenrücken der
Ville und dem Bergischen Land entsteht ein überregionales Grünsystem.
Als konzeptionelle Vorgabe von RegioGrün dient der von allen Projektpartnern entwickelte
"Masterplan :grün" der Region Köln/Bonn. Er sieht vor, regional bedeutsame Freiräume über
kommunale Grenzen hinaus für Natur und Erholung zu sichern, weiterzuentwickeln und zu einem
grünen Netzwerk zu verbinden.

 


Masterplan Grün


Mit dem ,masterplan :grün' wird dem Kulturlandschaftsnetzwerk der Region Köln/Bonn eine
konkrete Gestalt gegeben.
Die Region Köln/Bonn hat mit dem 'masterplan' ein Instrument zur Qualitätssicherung in der
Gestaltung der Landschaften der Region erarbeitet.
Dieser orientiert sich an der strukturellen Leitlinie "Zukunft gemeinsam gestalten", denn die
Sicherung, Nutzung und Entwicklung von Landschaft kann in einer weiterhin wachsenden Region nur als Gemeinschaftswerk der 50 Kommunen in vier Flächenkreisen und der drei kreisfreien Städte sowie aller gestaltenden Akteure vor Ort gelingen.



Erlebnisraum Römerstraße


Die "Agrippastraße" führte als wohl älteste Verbindung von Gallien (Frankreich) über Trier an den
Rhein nach Köln. Die "Via Belgica" verlief als große Wirtschaftsroute von Köln zur Kanalküste.
Mit dem Projekt Erlebnisraum Römerstraße sollen die Zeugnisse regionaler und überregionaler
Geschichte in interkommunaler Zusammenarbeit wieder wie früher zusammenführen, Grenzen
überwinden, Nachbarn verbinden und an das gemeinsame historische Erbe erinnern.

 


Mühlen links und rechts des Rheins


Mühlen und Hämmer sind ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Erbes der Region. Mit insgesamt
rund 1.000 Standorten besitzt die Region Köln/Bonn einen beeindruckenden Reichtum an Mühlen.
Mit Hilfe des Projektes soll die historische Entwicklung in ihrer Bedeutung und Ausprägung bis heute nachvollziehbar an die Menschen der Region und die Gäste vermittelt und als touristisches Potential erschlossen sowie weitergegeben werden.

 

terra nova


Energie mit Zukunft - terra nova zeigt, wie die Energielandschaft des Rhein-Erft-Kreises zugänglich
gemacht und zukunftsorientiert umgestaltet wird. Die Städte Bergheim, Bedburg und die Gemeinde Elsdorf arbeiten in Kooperation mit dem Rhein-Erft-Kreis, in enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmen RWE Power AG und den unterschiedlichen Beteiligten vor Ort an einem zukunftsfähigen Konzept für den unverwechselbaren Raum. Ziel ist die Entwicklung eines überzeugenden Gesamtkonzeptes einer "Zukunftslandschaft Energie", das die rheinische Tagebauregion in ihrer Identität stärkt, die laufenden Umstrukturierungsprozesse zur Gestaltung einer außergewöhnlichen, attraktiven Landschaft nutzt und der Region wertvolle, wirtschaftliche Impulse für die Zukunft gibt.


 

Gesamtperspektive Wesseling


Das Image stärken - Imposante Industrie und die Nähe zum Rhein sind die Basis für das neue
Selbstverständnis der Stadtentwicklung in Wesseling. Die Gesamtperspektive Wesseling befasst sich mit der zukunftsgewandten Entwicklung der Innenstadt von Wesseling. Ziel ist es, die Mitte der Stadt neu zu gestalten und funktional zu beleben. Dazu wird die von den großen Industriekomplexen eingerahmte Innenstadt stärker an den Rhein gebracht und die allgegenwärtige chemische Industrie mit ihren imposanten Industriekulissen als
authentisches Merkmal, impulsgebender Standortfaktor und Gestaltungspotenzial genutzt.


Rheinufer Wesseling


Der Rhein prägt das Bild unserer Region. Mit der Neugestaltung des Ufers werden der Fluss und die Stadt stärker miteinander verbunden. Von Ruttmanns Wiese als Endpunkt der Fußgängerzone soll eine großzügige Freitreppe bis hinunter auf die Promenade führen. Die bestehende Promenade wird zum Rheinsteg umgestaltet, die Lindenallee bleibt erhalten und bekommt einen neuen eleganten und gepflegten Rahmen. Ein hochwasserfester Belag in warmen Farben wird den grauen Asphalt ersetzen. Der Rheinpark behält all seine schönen Bäume. Neue Wege entlang bunter Pflanzenbänder werden die Stadt und den Fluss verbinden. Zusammen mit den großen Rasenflächen und offenen Balkonen zum Rhein entsteht so eine helle und luftige Parklandschaft mit Freizeit-, Spiel- und Erholungsangeboten.


 

chemtech


Schaufenster der Chemie - Der Projektansatz :chemtech hat das Ziel, die große Bedeutung der
Chemieindustrie für die Stadt und die Region als sehr wichtiges Standortpotenzial begreifbar zu
machen und gleichzeitig wichtige Zukunftsimpulse zu setzen. Als authentischer, aktiver Ort der
Chemieindustrie soll die Stadt Wesseling zu einem Ort der Information, Bildung und
Auseinandersetzung mit der Chemie werden. Über Aktionen und Veranstaltungen, aber auch durch
ein Netz von Informationsstationen im Raum sollen Einblicke in die aktiven und zukunftsgewandten Industriestandorte geboten werden. Die Chemie als Dreiklang von Naturphänomen, Wissenschaft und Industriezweig erhält mit einem solchen vielseitigen Erlebnisraum einen außerschulischen Lernort für die jungen Menschen der Region.

 


chemergie


Das Projekt steht für die Profilschärfung und Neuausrichtung des traditionsreichen Industriegebietes in Hürth-Knapsack. :chemergie dient dabei als inhaltliche Klammer, unter der das Ineinandergreifen von Energie- und Chemieprozessen über das bestehende Niveau hinaus gefördert werden soll. Einen Projektschwerpunkt stellt hierbei der Einsatz und die Präsentation der Wasserstofftechnologie am Standort dar.
Darüber hinaus besteht das Ziel, den innovativen Wirtschafts-, Bildungs- und Wissenschaftsstandort Knapsack im Sinne einer räumlich erfahrbaren Forschungs- und Produktionslandschaft für die interessierte Öffentlichkeit ebenso wie für das Fachpublikum transparenter zu gestalten. Kurzum soll der Knapsacker Hügel als lebendiger Unternehmens-, Technologie-, Innovations- und Lernstandort begriffen und positioniert werden.



Rheinland Hochbegabt


Die Gewinnung von hoch qualifizierten und ausgebildeten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sowie
die Förderung von Menschen, speziell in ihren besonderen Begabungen, ist für die Zukunft der
regionalen Wirtschaft überlebenswichtig.
Im Rahmen der Maßnahme 'Rheinland Hochbegab' werden die regionalen Akteure auf dem Gebiet der Hochbegabtenförderung zusammengeführt und mit dem Ziel einer Nutzung der Potentiale vernetzt.
Denn die Region Köln/Bonn zeichnet sich durch ein dichtes Netz an national und international
bedeutenden Institutionen der Wissenschaft und Forschung aus.

 


Generationen Akademie Rheinland


Die Generationen Akademie Rheinland hat zum Ziel, sich mit einem qualitativ hochwertigen und
zielgruppenorientierten Angebot in den Bereichen Bildung, Gemeinschaft, Bewegung und Kultur,
welches sich vornehmlich an die Generation 50plus richtet, in der Metropolregion Rheinland zu
etablieren. Im Rahmen der Realisierung wird auch eine Plattform für den Dialog und die Kooperation zwischen den Generationen geschaffen. Das Angebot wird über ein modernes und
zielgruppengerechtes Online-Portal sowie feste Infopunkte an die Öffentlichkeit getragen. Die
Plattform soll sich mittelfristig zum zentralen Weiterbildungs- und Informationsportal für die
Generation 50plus im Rheinland entwickeln.

 


Rad Region Rheinland


Die Kreise, die Kommunen und die touristischen Organisationen der Region schaffen ein
Premiumprodukt für den Radtourismus. Ziel ist der infrastrukturelle Ausbau der Fahrradrouten und
die radtouristische Positionierung der gesamten Region.
Das Projekt :rad region rheinland biete fahrradfreundliche Angebot für unterschiedliche Zielgruppen.
Es will das Rheinland sowohl für Menschen in der Region als auch für Besucher und
Mehrtagestouristen auf eine neue hochattraktive Art erlebbar machen. Die Menschen sollen das
Rheinland als lebenswerten und fahrradfreundlichen Natur- und Kulturraum entdecken können.



Mobil im Rheinland


Kommunen und Kreise, der öffentliche Personennahverkehr, Unternehmen und
Forschungseinrichtungen, Rundfunk und der ADAC wollen mit :mobil im rheinland die Mobilität in
einer der attraktivsten Regionen Europas verbessern.
Das Projekt bietet kostenlos Mobilitätsinformationen für verschiedene Zwecke auf Basis kommunaler, regionaler und landesweit verfügbarer Daten an. Die Bündelung von Potenzialen, Kompetenzen und Ressourcen der Region macht den Aufbau eines effizienten und umweltverträglichen Mobilitätsmanagements möglich. Es garantiert nachhaltig Verkehrs- und Transportleistungen für Personen und Güter.

 


Freizeitplaner


Der 'Freizeitplaner' bildet die gemeinsame Grundlage für die einheitliche und qualitative Erfassung,
Verwaltung und Vermarktung der touristischen Infrastruktur über das Internet. Somit wird das
Tourismus- und Freizeitpotenzial der Region Köln/Bonn für jedermann zugänglich und bietet
kostenfrei umfangreiche Infos zu Naherholung und Freizeitgestaltung in Natur, Kultur, Sport und
Gastronomie.
Der Nutzer ist dabei in der Lage, gezielt nach touristischen Punkten zu suchen, oder sich zwischen
verschiedenen interessanten Punkten eine Route ausarbeiten zulassen - mit dem Rad, mit ÖPNV oder auch mit dem Auto.



Interkommunale Integrierte Raumanalyse (IIRA)


Die Vernetzung von Wirtschaft, Verkehrswegen, Siedlungsstruktur, Natur und Kulturlandschaft
gehört zu den Herausforderungen an eine ganzheitliche siedlungsgeografische und ökologische
Betrachtung des Raums der Städte in der Region. Mit der räumlich-funktionalen Planung (IIRA) und
der Zukunftsinitiative Köln-Rhein-Erft nehmen die Kommunen diese an und wollen Arbeitsplätze
sichern, die Bevölkerung mit Wohnraum versorgen sowie das soziale Gefüge und eine intakte Natur erhalten.


 

Zukunft in der Tasche - Wissenslandschaft Rheinland


Das Projekt fasst das beeindruckend umfangreiche Angebot an Wissenseinrichtungen und
Bildungsmöglichkeiten in der Region in einer interaktiven Datenbank zusammen. Die integrierte
"Bildungslandkarte" macht die Vielfalt der Bildungsmöglichkeiten auch visuell erfassbar.
Jedes Jahr erhalten Schülerinnen und Schüler in der Region zu den Halbjahreszeugnissen die CD
:zukunft in der tasche, ein gemeinsames Produkt der Kölner Wissenschaftsrunde und der
Wissenschaftsregion Bonn, unterstützt von den Sparkassen der Wirtschaftsregion Köln/Bonn.

 

Rheinkonferenzen


Alles am Fluss - Die jährlich stattfindende ,Rheinkonferenz' befasst sich mit konkreten Fragen und
Themen entlang des ,Rückgrates der Region'.
Die Menschen in der Region Köln/Bonn bekennen sich zu "ihrem" Rhein. Doch nur wenige kennen
seine Geschichte, Potenziale und Gefahren. Um seiner Bedeutung für die Region gerecht zu werden
und den Rhein damit zum Gegenstand einer kontinuierlichen Kommunikation zu machen, wird
jährlich eine Rheinkonferenz im Rheinforum in Wesseling durchgeführt, die sich konkreten
Fragestellungen aus unterschiedlichen Bereichen widmet.
Die Bandbreite der Projekte entlang des Rheinufers in der Region Köln/Bonn reicht von Natur bis
Industrie, von historischer Stadtkulisse bis zu modernem Städtebau. Entsprechend gab bzw. gibt es Konferenzen zu:


- 2005 Logistik "Warenstrom"
- 2006 Hochwasser "Überfluss"
- 2007 Städtebau "Stadt(t)räume am Fluss"
- 2008 Literatur "Lesefluss"
- 2009 Tourismus "R(h)einströmen"
- 2010 "Zukunft Rhein" im World Conference Center Bonn 18. und 19. Nov. 2010


Rheinische Welt-Ausstellung


Die Rheinische Welt-Ausstellung - in den Jahren 2010 und 2011 feiert die Region Köln/Bonn mit
Projekttagen, Ausstellungen und Reisen in die Region die Präsentation der Regionale 2010.
Wie gut kennen Sie eigentlich Ihre Region? Die ,Rheinische Welt-Ausstellung', während der sich die
Regionale 2010-Projekte vom Frühjahr 2010 bis zum Sommer 2011 der Öffentlichkeit präsentieren, - bietet viele Gelegenheiten, Bekanntes und bislang Unbekanntes in der Region Köln/Bonn kennen zu lernen oder neu zu entdecken. Dabei lädt sie sowohl zu Projekttagen und ,Reisen in die Heimat' als auch zu Ausstellungen und zahlreichen Kulturveranstaltungen wie Konzerten, Exkursionen und
Lesungen ein. Die "Stars" sind dabei die Projekte. Sie vermitteln im Rahmen der Projekttage vor Ort authentische Bilder, geben Einblicke in die Themen und die Vielfalt der Region.
www.rheinische-welt-ausstellung.de

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