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"Steam Spy" kurz vor dem Aus

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Offenbar steht der bei Usern wie Entwicklern beliebte Dienst "Steam Spy" kurz vor seiner Einstellung. Schuld sind neue Datenschutzbestimmungen bei Steam, durch die Betreiber Valve die Privatsphäre seiner Nutzer besser schützen möchte. "Steam Spy" liest seit dem Start vor drei Jahren die Verkaufszahlen von Spielen aus und erstellt auf ihrer Basis Steam-Charts - gerade für Journalisten, neugierige Gamer und kleine Entwickler-Teams ein unverzichtbares Tool. Letztere nutzen den Dienst, um die dortigen Verkaufsangaben zu ihren eigenen Spielen mit denen ihrer Publisher zu vergleichen. Auf diese Weise können Independent-Teams vermeiden, von ihren Vertriebs- und Vermarktungs-Partnern übers Ohr gehauen zu werden.

Weil "Steam Spy" die entsprechenden Daten aber aus den User-Profilen der Steam-Community ausliest, steht Erfinder Sergey Galyonkin vor einem scheinbar unlösbaren Problem: Die neuen Datenschutzvorgaben von Steam sollen nämlich vermeiden, dass sich die Profile weiter "ausspionieren" lassen. Offenbar will sich Galyonkin in der Sache an Valve wenden, um eine eventuelle Sonderregelung für seinen Service zu verhandeln - immerhin verdient er mit seiner Plattform aktuell mehr als 7.000 US-Dollar im Monat, und zwar mithilfe von Patreon-Spenden. Allerdings gibt er sich in Bezug auf eine positive Antwort der Betreiber pessimistisch: Seiner Erfahrung nach antworte Valve in der Regel gar nicht erst auf Mails.

teleschau - der mediendienst

Quelle: "teleschau - der mediendienst"


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