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RWE Bereitschaft wird geplant

In rund einem Jahr schickt RWE Power zwei Blöcke am Kraftwerk in Niederaußem in den Dornröschenschlaf. Sie gehen Anfang Oktober 2018 in die Sicherheitsbereitschaft und werden nur bei einem Strommangel hochgefahren.


Der Energiekonzern geht davon aus, dass das in den vier Jahren der Bereitschaft nur ganz selten der Fall sein wird.

Trotzdem muss die Anlage betriebsbereit bleiben: sie wird von bereits ausgewählten Mitarbeitern kontrolliert. Sollte der Ernstfall eintreten, hat RWE zehn Tage für die Vorbereitung - und dann noch mal 11 Stunden, um die Anlage hochzufahren und ersten Strom ins Netz einzuspeisen.

Eine Vergütung für den Strom gibt es nicht, dafür erhält RWE Geld zur die Bereitschaft.

Insgesamt gehen fünf Blöcke in die Sicherheitsbereitschaft, sie werden von einer kleinen dreistelligen Zahl von Mitarbeitern betreut. Sie müssen dafür sorgen, dass die Anlage bei Bedarf auch betriebsbereit ist: Dichtungen dürfen nicht austrocknen, Rohre nicht korrodieren und Pumpen müssen gängig bleiben.

- Nachricht vom 14.09.2017, PAU -


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