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Wahl Trend geht zur Briefwahl

Immer mehr Wähler im Rhein-Erft-Kreis geben ihre Stimme zu Hause ab. Nach Angaben der Städte hat sich schon mehr als jeder fünfte Wahlberechtigte für die Briefwahl entschieden. Sie gehen damit bei der Bundestagswahl am 24. September nicht mehr ins Wahlbüro.


Seit 60 Jahren gibt es die Briefwahl - seitdem wird sie immer beliebter.

In diesem Jahr haben sich fast 72.000 Wähler im Kreis bei ihrem Rathaus gemeldet, um an der Briefwahl teilzunehmen. Spitzenreiter ist Pulheim. Hier haben über 24 Prozent bereits den Wahlschein beantragt. Die wenigsten Anträge liegen bei der Stadt Kerpen vor.

Die meisten Städte gehen davon aus, dass zur Bundestagswahl ein neuer Antrags-Rekord aufgestellt wird. In Erftstadt zum Beispiel sind jetzt schon mehr Wahlscheine verschickt worden als bei der Landtagswahl im Mai. Und auch die Stadt Brühl spricht von einer eindeutig höheren Briefwahlbeteiligung im Vergleich zu vorherigen Wahlen.

Die Wähler müssen jetzt dafür sorgen, dass der Wahlbrief bis zum 24. September um 18 Uhr bei der zuständigen Stelle eingeht. Wer die Unterlagen per Post zurückschicken will, sollte sie am Donnerstag vor der Wahl abschicken.

- Nachricht vom 13.09.2017, PAU -


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