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DVB-T2 Test-Phase im Rhein-Erft-Kreis

Derzeit läuft eine erste Testphase zum neuen TV-Übertragungsart in HD per Zimmer-Antenne. Das müssen Sie wissen, wenn Sie schon umrüsten sollen.


http://www.radioerft.de/erft/re/1355125/service

Pünktlich vor der Fußball-Europameisterschaft gehen die ersten 5 HD Sender für den DVB-T-Nachfolger an den Start. Vorerst nur in einigen Ballungsgebieten; unter anderem auch bei uns im Rhein-Erft-Kreis. Ab 2017 geht das Format bundesweit auf Sendung... spätestens 2019 wird das "alte" DVB-T dann komplett abgeschaltet und es wird nur noch DVB-T2 ausgestrahlt. Wer bei der digitalen Zimmer-Antenne bleiben will, muss bis spätestens dann umgerüstet haben. Wer jetzt schon zur WM aufs schärfere HD umstellen will, muss Einiges bei der Umrüstung beachten:

Fernsehgeräte

So gut wie alle aktuellen Fernseher haben einen integrierten DVB-T-Receiver; deswegen braucht man im Moment meistens nur die Zimmer-Antenne einstecken und kann fernsehen. Bei dem neuen Standard sieht das anders aus: Nur ganz neue Fernseher aus dem letzten Jahr haben mit Glück ein entsprechendes Modul eingebaut. In fast allen Fällen aber nicht. Wer nicht gerade sowieso einen neuen Fernseher kaufen will, braucht deswegen einen extra Receiver - ähnlich wie bei der ersten Umstellung vor 10 Jahren.

Receiver

Entsprechende Receiver, die das neue Signal verarbeiten können, fangen preislich bei etwa 45 Euro an. Es gibt auch teurere Varianten, die dann noch einige Zusatzfunktionen wie Time-Shift oder Aufnahmefunktionen haben. Das Ärgerliche: Wer keine Fernbedienung mit Lernfunktion hat, braucht einmal mehr eine zusätzliches Exemplar.

Die Sender

Spätestens ab 2017 soll es um die 10 öffentlich-rechtliche Sender in HD geben. Auch alle großen privaten Sender werden über das Format senden; allerdings wird hier - ähnlich wie bei Kabel oder Satellit - eine Extra-Gebühr fällig. Diese wird wahrscheinlich wie bei den anderen Formaten bei etwa 60 Euro jährlich liegen. Auch hier gibt es ein Ärgernis: Anders als bei den anderen Übertragungswegen wird es keine Nicht-HD-Variante geben. Heißt: Entweder man zahlt für die HD-Variante oder man verzichtet komplett auf RTL, SAT.1, PRO7 und Co.

Unterschiedliche DVB-T2-Standards

Das größte Problem ist aber, dass es schon jetzt sehr viele TV's und Receiver gibt, auf denen zwar steht, dass sie DVB-T2-fähig sind, aber das neue Signal trotzdem nicht verarbeiten können. Hintergrund: In europäischen Nachbarländern gibt es schon teilweise seit ein paar Jahren einen DVB-T2-Standard... allerdings mit einer etwas älteren Technik. Da so gut wie alle Fernsehgeräte international verkauft werden, sind die Receiver zwar in der Lage, die ausländischen Signale zu verarbeiten, nicht aber das neue Signal aus Deutschland.

Beratung und Icon 

In den letzten Monaten gab es von Technik-Zeitschriften und Verbraucherschützern immer wieder Tests in verschiedenen Elektro-Märkten, die gezeigt haben, dass das Personal oft selbst überfordert ist mit der etwas verwirrenden Ausgangslage. Oft wurden Geräte empfohlen, die am Ende dann doch nicht geeignet waren. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte auf das grüne "DVB-T2 HD"-Icon achten (siehe oben). Hersteller müssen nachweisen, dass ein Gerät auf jeden Fall das neue Format empfangen und verarbeiten kann, bevor Sie das Icon verwenden dürfen. Das Icon findet man wie vergleichbare andere Icons (wie etwa HD-fähig, W-LAN etc.) auf der Verpackung der Geräte. Einziges Manko: Bei Online-Käufen sind in aller Regel keine Verpackungen abgebildet, deswegen sucht man da auch nach dem Icon oft vergeblich. Hier muss man sich auf die Hersteller-Angaben verlassen - außerdem sollte man in den Käufer-Rezensionen nach entsprechenden Angaben suchen. (cgk)


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