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Hambacher Forst Immer mehr Gewalt

Im Hambacher Forst nimmt die Gewalt der selbsternannten Umwelt-Aktivisten immer bedrohlichere Ausmaße an. Zu diesem Ergebnis kommt das NRW-Innenministerium in einem Bericht an den Innenausschuss.


Nach Einschätzung des Ministeriums greifen die vermummten Täter bei ihren Aktionen nicht mehr nur Gegenstände, sondern verstärkt auch Menschen an. Dabei nehmen sie es offensichtlich auch in Kauf, dass es Verletzte gibt.

Ziel der Angriffe sind die Mitarbeiter der Sicherheitsfirma von RWE und Polizisten. Sie werden immer wieder mit Molotow-Cocktails, Feuerwerksraketen und Zwillen beschossen oder mit Steinen beworfen, und dabei auch verletzt.

Die Behörden wollen verhindern, dass die Gewalt noch weiter zunimmt. Deshalb bereitet die zuständige Polizei ein Sicherheitskonzept für das nächste sogenannte "Skill-Sharing-Camp" Ende März vor.

Ziel ist es, Vorfälle wie beim letzten Camp im August zu verhindern. Damals hatten Aktivisten offen zu Gewalt gegen den Staat aufgerufen.

- Nachricht vom 10.03.2016, HHe -


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