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RWE Neues Konzept für Fledermäuse

Die gefährdete Bechsteinfledermaus soll besser geschützt werden. Der Tagebaubetreiber RWE Power hat dazu ein neues Landwirtschaftskonzept erarbeitet. In der Nähe von Manheim-Neu wurde auf ehemaligen Ackerflächen eine Rinderweide errichtet.


Die Rinder sollen den Fledermäusen als "Versorgungsstation" dienen. Auf 80 Hektar weiden 21 Glanrinder. Der Dung der Tiere lockt Insekten an, diese werden wiederum von Fledermäusen und Vögeln gefressen.

Ohne diese Maßnahme hätten die Fledermäuse nicht genug Nahrung. Denn in den Rekultivierungsflächen gibt es noch nicht so viel Nahrung, wie in den alten Wäldern im Hambacher Forst. Durch die zusätzliche Versorgung könne man dem aber gerecht werden, so die Verantwortlichen.

Wegen des Braunkohletagebaus wird ein Großteil des Lebensraums der Tiere im Hambacher Forst zerstört. Damit sich die Fledermäuse in den neu angelegten Grünflächen ansiedeln können, wurden außerdem weitere Bäume gepflanzt.

- Nachricht vom 27.07.2013, HHe -


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