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Tagebauschäden Erstes Bürgerforum

Risse in Hauswänden, nasse Keller und Staub: Opfer von Bergbauschäden sollen mehr Rechte bekommen - das fordert das Netzwerk Bergbaugeschädigter im Rheinland.


Die Organisation veranstaltet am Donnerstagabend in Elsdorf Neu-Etzweiler zum ersten Mal ein "Bürgerforum Bergschäden", um RWE Power und Politiker stärker unter Druck zu setzen. Die betroffenen Anlieger sollen dort von ihren Erfahrungen berichten - und sich im besten Fall den Forderungen des Netzwerks anschließen.

Laut dem Verein hat RWE Power zu viel Macht - das müsse sich ändern. So dürfe das Unternehmen viele Informationen für sich behalten - und außerdem prüfe RWE selbst alle Schäden. Daher sehen sich die Betroffenen der Kulanz des Konzerns ausgeliefert - und die ist ihnen zufolge selten. Auch bei Politikern werde man oft als Einzelfall oder Querulant abgetan.

Die NRW-Landesregierung hat dagegen erst vor wenigen Wochen bekannt gegeben, dass zum Thema Bergschäden mehr Informationen öffentlich zugänglich sind, als oft bemängelt wird. Allerdings räumte auch das Land ein, dass RWE einige Detail-Fragen nicht beantworten will.

Das Bürgerforum findet ab 19 Uhr in der Bürgerhalle in Neu-Etzweiler statt.

- Nachricht vom 25.07.2013, CAF -


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